Das letzte Schaf


Foto: Carlsen

Die Weihnachtsgeschichte aus neuer Perspektive

Was wäre Weihnachten eigentlich ohne den Esel, der Maria nach Bethlehem getragen hat? Wie muss man sich das eigentlich vorstellen, als plötzlich von nah und fern Menschen zur Krippe eilten, um das Kind zu sehen? Und was machten bloß die Schafe, während ihre Hirten in stiller Demut vor der Krippe niederknieten? Genau diese Fragen wirft dieses ebenso humor- wie liebevolle Buch von Ulrich Hub auf, und beantwortet sie höchst amüsant.

Plötzlich sind die Hirten weg

Die Schafe wachen nämlich nachts auf und vermissen ihre Hirten. Bald spricht sich rum, dass wohl ein besonders Kind geboren wurde und nun ALLE dahin unterwegs sind. Wenn die Hirten nicht bei den Schafen sind, muss die Herde wohl zu den Hütern, und so machen sie sich auf. Das Schaf mit dem Seitenscheitel, das mit der Zahnspange, das mit dem Gipsbein und so weiter, alle bis zum letzten Schaf. Unterwegs treffen sie auf andere tierische Gestalten, die in der Bibel allenfalls als Statisten auftauchen (Ochs und Esel, zum Beispiel, oder die leicht arroganten Kamele). Am Ende siegt der Teamgeist und man erfährt zugleich noch fix, wo die Weihnachtsmärkte ihren Ursprung haben.

Witzige Entzauberung einer alt bekannten Geschichte

Hier trifft der schlichte Realismus der Schafe (beispielsweise der Trugschluss, dass ein besonders liebes Kind ja nur ein Mädchen sein kann) auf die glitzer-magische Weihnachtsgeschichte. Aus dieser Begegnung macht der Autor zusammen mit seinem kongenialen Illustrator ein sehr süßes, wenn nicht das tollste, Advents- und Weihnachtsbuch des Jahres. Wir empfehlen dringend, damit in diesem Jahr das Warten aufs Christkind zu versüßen.

Autor
Ulrich Hub und Jörg Mühe
Seitenzahl
80
Preis
13,00 €
ISBN
978-3-551-55384-3
Verlag
Carlsen
Altersempfehlung
ab 8 Jahre

Advent Schafe Weihnachten Weihnachtsgeschichte

Der Buchladen - Simone Kuhfuß - Altenbeken

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