Ohanami

Schnell gelerntes Kartenspiel

Foto: NSV

Der japanische Titel dieses Kartenspiels klingt fremd, das Spiel aber verbindet viele bekannte Elemente anderer erfolgreicher Spiele. „Ohanami“ soll an asiatische Gartenbaukunst und insbesondere ans Kirschblütenfest erinnern. Bis zu 4 Personen ab 8 Jahren spielen hier gegeneinander. Die Regeln klingen zunächst etwas verwirrend, sind aber recht leicht zu lernen, Wir empfehlen das passende Internet-Erklärvideo.

Gartenbau mit Spielkarten

Das Set besteht aus einem Wertungsblock und durchnummerierten Karten mit verschiedenen Gartenbauelementen. Nun sollen diese zu Gärten gelegt werden. Dabei muss man aber gar nicht so sehr ästhetische Gesichtspunkte walten lassen, als vielmehr die Kartenwerte im Blick behalten. Jede/r darf nämlich drei Gärten auslegen, wobei immer nur Karten mit höherem oder niedrigerem Zahlenwert hinzugefügt werden dürfen. Nachträglich dazwischen pflanzen ist nicht möglich. Damit erinnert Ohanami im Ansatz ein wenig an Qwixx aus dem gleichen Verlag. Allerdings wird dabei immer wieder neu gewürfelt, wobei hier die gleichen Kartensätze zwischen den Spielern und Spielerinnen rotieren. Am Ende jeder Runde werden die Gärten bewertet, wobei die einzelnen Elemente unabhängig von ihrem Zahlenwert verschiedene Punkte einbringen. Zudem werden in den verschiedenen Runden auch verschiedene Elemente überhaupt gezählt.

Perfekte Mischung aus Glück und Strategie

Auf diese Weise ist Ohanami ein kurzweiliges, schnelles Kartenspiel mit einer guten Mischung aus Glück und Strategie, das wir gerne empfehlen.

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