Was Mamas sich wirklich zum Muttertag wünschen

Eine ganz subjektive, nicht repräsentative Auswahl von grundehrlichen Meinungen

Am 12. Mai 2019 ist Muttertag. Wir haben schon vor ein paar Jahren unter Müttern rumgefragt, was sie sich eigentlich wirklich zu diesem Anlass wünschen würden, und gerne erinnern wir hier noch einmal an die Ergebnisse.

Am liebsten mehr Anerkennung

Müsste man alle Wünsche auf einen Nenner bringen, so träfe das Wort „Anerkennung“ voll ins Schwarze. Und die äußert sich ganz unterschiedlich.

Die großen Wünsche richten sich dabei an Politik, Gesellschaft und Wirtschaft: Da wird Skandinavien als Vorbild genannt, wo man auch im allgemeinen Verständnis „berufstätig und GUTE Mutter sein kann.“ Dafür müsse für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesorgt werden. Mehr und bessere Teilzeitjobs stehen auf der Wunschliste, denn was nützen einem die besten Betreuungsangebote, wenn man keine passende Arbeit findet? Außerdem haben Mütter keine Zeit für Bürokratie: „schnelle Hilfe, ohne große Anträge stellen zu müssen“.

Die eigenen Ansprüche runterschrauben

Und bis dahin richtet sich der Wunsch ans eigene Anspruchsdenken („Ich wünsche mir, mein schlechtes Gewissen abstellen zu können, wenn das Gleichgewicht zwischen Beruf und Familie ins Wanken gerät.“) und an die lieben Mitmenschen („Ich wünsche mir, dass ich mich weniger entschuldigen muss … dafür dass sie etwas lauter erzählt, aktiv ist und alles anfasst … der Kinderwagen halt etwas sperrig ist…. “).

Mehr Zeit für Mami

Ein großes Bedürfnis ist ein Klassiker: Der Wunsch nach mehr Schlaf in jeglicher Form, egal ob Ausschlafen, Durchschlafen oder einfach im Bett bleiben dürfen: „Mein größtes Geschenk hat etwas mit durch- und ausschlafen zu tun. Ich wünsche mir, nachts einmal nicht aufstehen zu müssen (sondern mein Mann) und am Morgen nicht die Erste zu sein, die mit den Kindern aufstehen muss (sondern mein Mann).“

Und wenn man dann erfrischt erwacht, geht der Tag wunderbar weiter, indem man sich nämlich mal selbst bemuttern lässt: „Kaffee ans Bett“, „dass sich einfach mal ein bisschen um mich gekümmert wird“. Ein paar Geschenke wären auch angenehm: „ein selbst gebasteltes Geschenk/gemaltes Bild oder ein gepflückter Blumenstrauß“, „Über eine Packung Süßes freu ich mich immer! Keine Ahnung, warum ich bisher noch keine bekommen habe.“

Zeit haben und die schön verbringen wollen alle, aber dann gehen die Meinungen auseinander. Während die einen endlich in Ruhe die Familie genießen möchten („dass wir etwas zusammen unternehmen. Das soll gar nicht teuer sein, nur gemeinsam wäre mir wichtig!“), wollen die anderen einen Tag mal einfach nicht zuständig sein: „Einen Tag an dem ich nix machen muss, was mit Familie zu tun hat. So wie früher, als ich noch keine hatte. Zuhause oder wo anders – ist egal. Auch gerne mit der Familie, aber ohne aufpassen, schimpfen und kümmern müssen.“, „Also, was ich mir mal wünschen würde, wäre ein halber Tag nur für mich, zum Lesen, Faulenzen, ins Café gehen oder einfach nur Fernsehen schauen. Ohne, dass man jederzeit ansprechbar sein muss.“

Die Familie als Wunscherfüller

Wer erfüllt die Wünsche? Tja, die Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten natürlich, und dabei sind dann eben auch die Männer als Helfer gefragt. Auch wenn es natürlich kein Ehemann-Tag ist, wird schon ein Zeichen erwartet, „dass sie wissen, was Mamas so leisten.“

Vielen Dank an alle Mütter, die mit uns ihrer Sehnsüchte geteilt haben. Wir schicken allen Mamis beste Muttertagsgrüße – mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen! Und über den Vatertag reden wir dann demnächst mal.

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