Mit dem Alanbrooke-Quartier entsteht auf dem ehemaligen Kasernengelände praktisch ein ganz neues Stadtviertel. Erste Wohn- und Bürogebäude wurden bereits bezogen und eine neue Kita hat ebenfalls schon den Betrieb an der Dr.-Margit-Naarmann-Straße aufgenommen. Ziemlich genau daneben wurde kürzlich auch ein neuer Spielplatz eingeweiht, der nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche Raum für Erholung und Spaß bietet. Wir haben mit unserem Testteam dort einen sehr schönen Sommernachmittag verbracht.

Neues Stadtviertel mit neuem Spielplatz
Kinder im Alter von 4 und 2 Jahren waren an diesem Nachmittag dabei. Deshalb haben wir die Challenges am Parcoursgelände auch nur bestaunt, auch wenn die Graffitti-Gestaltung durchaus verlockend aussieht.

Da müssen wir wohl nochmal wiederkommen… Uns zog es dieses Mal in den größeren Teil, der ausgiebige Möglichkeiten für Kinder vom Sandkastenbuddel – über das Kletter- und Balancier- bis hin zum An-Seilen-Schwing-Alter bietet.
Liegebänke, Hängematten und Wiese (sogar unter schattigen Bäumen) laden zum Verweilen und Ausruhen aus, was aber eher die Begleitpersonen in Anspruch genommen haben. Für die Kinder war die Picknickdecke eher Anlaufstelle für kleine Boxenstopps mit den mitgebrachten Snacks.

Eine Kletterburg kann über verschiedene Eingänge mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen erklommen werden. Drinnen und drauf finden sich Höhlen, Gänge, Röhren und Fenster. Direkt daneben steht eine gut ausgestattete Sandküche mit Trichtern, Sieben und Schöpfeimern. Hier kann man einfach buddeln, aber auch im Rollenspiel Sandeiskreationen verkaufen oder wichtige Bautätigkeiten in Angriff nehmen. Per Liane schwingt es sich zwischen Standpunkten hin und her und auf der Standwippe braucht es vermutlich mehr als ein Kind, um ein/n Erwachsene/n nach oben zu befördern. Weiter geht es mit wirklich ausgiebigen Balanceangeboten mit und ohne Hilfsseilen.

KINDERMEINUNG
Die Kinder hatten die Großen immer gut im Blick, da das Gelände nicht allzu weitläufig ist, konnten sich aber zugleich gut austoben, weil hier viel Platz und viele Möglichkeiten sind. Für Luisa war die Kletterburg das Allerbeste, die sie ausgiebig von innen und außen bezwang – und dabei immer schneller und mutiger wurde. Jonas versuchte sich hier auch mit viel Erfolg, zog aber die Sandküche letztlich vor, die er mit beeindruckenden Erdarbeiten eroberte. Beim Wippen und Balancieren versuchten sich auch die Großen, waren aber nicht unbedingt im Vorteil.
Die Spielgeräte sind kein alter Hut und machen neugierig, was man dort anstellen kann. Damit bot dieser Spielplatz viel Raum zum Ausprobieren, Erfinden und einfach Spaß haben.
ELTERNMEINUNG

Neue Spielplätze sind toll, und dieser ist ein gutes Beispiel dafür! Tatsächlich fiel uns hier auch sehr positiv auf, dass der Zugang noch begrenzt ist, weil ein Bauzaun einen großen Teil zum weiteren Gelände abgrenzt. Damit musste man keine Sorge haben, den Überblick zu verlieren. Die Begrünung muss – wie ja auch meistens auf neuen Anlagen – erst noch richtig schattig werden, aber offensichtlich konnte man ein paar alte Bäume integrieren, unter denen man sich einen schattige Platz suchen konnte. Dort hängen auch grob gestrickte Hängematten, die sehr viel bequemer sind als sie aussehen!

Was wir noch verbessern würden, wären zusätzliche Mülleimer, denn einer ist dann doch ein bisschen wenig. Und wenn dann irgendwann noch ein Kiosk und vielleicht sogar eine Toilette in Reichweite kommen, wäre das ein noch schöneres Ausflugsziel als jetzt schon!